
Pavol Neruda spricht über die großen Probleme bei OKTAGON 82 in Düsseldorf
Das Turnier OKTAGON 82 in Düsseldorf verlief aus slowakischer Sicht sehr erfolgreich, denn Karol Ryšavý, Tomáš Cigánik und Patrik Šebek konnten ihre Kämpfe gewinnen. Im Hauptkampf des Abends wurde zudem der Sieger des Projekts Tipsport Gamechanger im Mittelgewicht ermittelt, Krzysztof Jotko setzte sich dabei bereits in der ersten Runde per Submission gegen Kerim Engizek durch.
Auch aus organisatorischer Sicht konnte OKTAGON in Düsseldorf vieles als gelungen verbuchen. Der Vorverkauf lief stark und die Halle war nahezu ausverkauft, trotzdem trat während des Events ein Problem auf, das die Organisation künftig deutlich strenger kontrollieren muss.
Etwa 300 Menschen hatten in der Halle nichts zu suchen, beschreibt Pavol Neruda.
„Wir haben in Düsseldorf sehr gute Erfahrungen gemacht, wir waren dort ja bereits einmal. Diesmal haben wir die Halle praktisch ausverkauft, obwohl wir im Vorfeld noch keinen einzigen Kampf angekündigt hatten. Es war wirklich außergewöhnlich, dass 15.000 Tickets praktisch auf das OKTAGON-Logo hin verkauft wurden. Das passiert uns nicht so oft. Nur während des Turniers selbst hatten wir große Probleme. Wieder ein Jahr später und in derselben Halle, mit gefälschten Tickets und Armbändern.
Es gibt dort einfach Gruppen von Spekulanten, die versuchen, herauszufinden, welche Armbänder wir für den VIP-Bereich haben und so weiter. Sie machen schnell ein paar Kopien oder bereiten sich im Voraus vor, das wissen wir nicht, und verkaufen sie dann draußen für 150 Euro. Und plötzlich sammeln sich Menschen dort, wo sie nicht hingehören. Wir haben das herausgefunden, ein paar Typen geschnappt und sie der Polizei übergeben. Auch mit solchen bizarren Situationen werden wir konfrontiert”, verriet Pavol Neruda in einem Interview mit TA3.
„Wir müssen uns etwas einfallen lassen, denn meiner Meinung nach waren jetzt 300 Leute in der Halle, die dort nichts zu suchen hatten. Und das sind wirklich zu viele“, fügte Neruda hinzu und erklärte, dass man sich in Bezug auf Tickets nur an geprüfte Verkäufer und Wiederverkäufer wenden sollte und dass man im Falle von Bändern bereits über eine elektronische Version mit Chip nachdenkt.
mmafanatik.de
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