
Hat auch Dana White genug davon? Das sagte er zum umstrittenen Schiedsrichter Herb Dean
Der bekannte Schiedsrichter Herb Dean steht nach UFC 332 erneut heftig in der Kritik. Und wieder aus negativen Gründen. Dieses Mal geht es um einen Leichtgewichtskampf zwischen King Green und Esteban Ribovics. Green, der per TKO verlor, war unmittelbar nach dem Abbruch der Ansicht, dass er noch eine Chance verdient hätte, den Kampf fortzusetzen, und machte deutlich, dass es ihm noch gut ging.
🚨 ET ENCORE UN NOUVEAU FINISH AU PREMIER ROUND !!
💥🇦🇷 Esteban Ribovics termine King Green dans un combat qui allait dans tous les sens ! pic.twitter.com/XEhQnH2Opy
— RMC Sport Combat (@RMCSportCombat) October 4, 2026
„So ist das nun mal. Ich habe mir gesagt, dass ich mich unabhängig vom Ergebnis nicht ärgern werde, aber ein bisschen bin ich doch sauer. Ich habe Herb vor dem Kampf schon gesagt, dass es kompliziert werden könnte. Lass mich mit meinem Schild gehen. Mir ging es noch gut. Ich wollte weiterkämpfen“, sagte Green kurz nach dem Kampf seinen Followern in den sozialen Medien.
Unter normalen Umständen hätte dieser Kampfabbruch wohl nicht so viel Aufmerksamkeit erregt, da Green mehrere Knockdowns kassiert hatte. Doch Schiedsrichter Dean war in den vergangenen Monaten bereits Teil mehrerer umstrittener Kampfabbrüche. Er musste harsche Kritik von großen Namen wie Alex Pereira, Henry Cejudo, Andre Fili, Michel Pereira und anderen einstecken.
Hat Dana White mittlerweile auch genug davon?
Mit den wiederholten Fehlern von Herb Dean wird UFC-Präsident Dana White regelmäßig konfrontiert. Auch er gibt offen zu, dass der bekannte Schiedsrichter derzeit keine gute Phase durchlebt, sieht bislang aber keinen Grund für dessen Aus, wie es viele Kämpfer fordern.
„Herb hatte ein verdammt hartes Jahr hinter sich. Aber hört mal, Bobby (King Green) lag da bereits am Boden und wurde dreimal hintereinander zu Boden geschickt. Ich habe also schon schlimmere Beendigungen gesehen“, antwortete White auf der Pressekonferenz.
Es stimmt, dass dieser Fehler eher zu den kleineren zählt, falls es überhaupt einer war. Deans Situation ist aktuell aber wirklich schwierig, denn nach den vielen früheren Fehlentscheidungen wartet man beinahe schon auf den nächsten Fehler, was zusätzlichen Druck auf ihn erzeugt.
Wenn sich immer mehr Kämpfer öffentlich gegen Dean aussprechen und die Fans weiterhin seinen Abgang fordern, könnte die UFC-Führung irgendwann zu drastischeren Maßnahmen greifen. Entscheidend wird aber sein, ob Herb es schafft, seine Unsicherheiten in Zukunft zu minimieren.
Bildquelle: LaSueur
mmafanatik.de
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